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Bergheim

Sonntag
24. Juli 2022

 
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____Bergheim

Die Hohe Burg

Obwohl unser Studio über der Hauptstraße lag, konnten wir ungestört bei offenen Balkontüren schlafen. Wie schon erwähnt verkehren hier fast ausschließlich die Einwohner und es gibt praktisch keinen Durch­gangsverkehr, da sich diese einzige Straße nur einmal im Kreise durch den Ort zieht. Und die Kirchturmglocken sind so gut eingestellt, daß man gut hinhören muß, um die geläutete Zeit mitzubekommen. Dazu gibt es noch ein weiteres, leises Glöckchen, das einen im Viertelstundentakt auf dem Laufenden hält. Ansonsten ist das Studio für unsere Körpergröße ideal. Vor allem im Bad wür­de es für längere Leute mit dem Duschen eher schwierig, wenn man sich nicht in die Wanne knien oder setzen möchte. Aber für uns paßt es.

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Frühstücksambiente
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Backgarage

Beim Frühstück auf dem Balkon sitzend, genossen wir die Ruhe, die manchmal durch das Klappern der Störche betont wurde. Heute wollten wir uns gleich einmal Ribeauvillé erschließen, wo wir ja ursprünglich ein Quartier in der Rue Klobb 23 gebucht hatten. Und unsere Wirtsleute hatten uns Bergheim empfohlen, das aktuell die schönste Stadt Frankreichs sein soll. Die drei Kilometer bis Ribeauvillé fuhren wir auf der Route de vin und schnell waren wir auch wieder aus der Stadt hinaus, da Bergheim nicht weit in Fahrt­richtung liegt, fuhren wir weiter dorthin. Vor einer sonntags geschlossenen Apotheke stellten wir das Auto ab. Ich fragte ein Passanten, ob etwas dagegen spräche. Er meinte, das wäre sicher in Ordnung, obwohl die Apotheke heute Bereitschaft für die gesamte Region hätte. Na da. Und ansonsten sei die vorherige schönste Stadt Kayserberg sehr sehenswert. Danke für den Tipp!

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Das Stadttor___________Alles trés chic__________________Jedes Haus andersfarbig

Am Stadttor war uns ein Relief aufgefallen. In Bergheim gilt schon seit 1361 das Asyl­recht img_20220724_100644
Man mußte nur flink sein
. Durch das Stadttor betraten wir ehrurchtsvoll den Ort. Alles schnieke. Die bunten, bestens gepflegten Fachwerkhäuser hatten oft als i-Punkt noch bunt bepflanzte Blu­men­kästen oder anderen Schmuck. Es war eine Augenweide.

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Vor der Stadtmauer___________Auf der Stadtmauer__________Haus passend zum Auto

Am anderen Ende der Stadt gibt es kein Tor mehr, aber wir konnten entlang der alten Stadt­mauer diverse alte Türme der ehemaligen Befestigungsanlagen bestaunen. Und im ehemaligen Stadtgraben img_20220724_105054
Heute Abend geht's wieder los
wird diese Woche eine antike Komödie aufgeführt. Ganz schön was los hier. Eine große, beeindruckende Burg­anlageimg_20220724_105508
Within übers Land sichtbar
sieht man von hier aus toll – die Hohe Königsburg. Da könnten wir auch gleich noch vor­beifahren, dachten wir.

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Das Burgtor____________________Sogar mit Windmühle____________Blick über die Anlage"

Gedacht, getan. Es war ein ziemlicher Andrang, aber wir fanden auch hier Platz für unser Auto. Man kann übrigens auch mit dem Linienbus hoch fahren, wenn man weiß wann und von wo. Die Burg ist absolut beeindruckend und wurde auf Betreiben von Wilhelm II. von 1901 bis 1908 von einer Ruine zu einem Museum umgestaltet. Es gab wirklich viel zu sehen und zu begehen – absolut lohnenswert.

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Auf der Hauptstraße___________________Zu den drei Königen__________________Der Winzerbrunnen

Zurück in Ribeauvillé war kein Platz auf der großen, vor der Altstadt angelegten Auto­sam­melstelle. Aber ein Stück weiter, an der Post, fanden wir eine Stellfläche. Es war fast 15.00 Uhr und höchste Zeit Hunger und Durst zu bezwingen. Gleich am Marktplatz fanden wir einen Tisch im „S'Garwer Stub”, wo wir uns kühles Bier und Flammkuchen servieren ließen – Classique und Salmon. Beides kann als gelungen und wohlschmeckend tituliert werden. Wir unternahmen noch einen kleinen Rundgang bis durch das obere Stadttor und wieder zurück. Auf dem Rückweg ließen wir uns von einem Käsehändler in seinen Laden locken. Die draußen angebotenen Kostproben verleiteten dazu. Heidi hatte es der Brenn­nes­selkäse angetan. Auf die Frage nach Ziegenkäse wurden umgehend Probierscheibchen gereicht bis hin zum Käse mit Trüffel – ein Gedicht. Am Ende hatten wir Käse für 41,-€ im Beutel. Dafür hatten wir die Parkgebühren gespart.

Zum Abendessen gab es gleich Bandnudeln mit Knobi und Trüffelkäse - extrem gut - zu dem Muskat von Rentz oder dem Gewürztraminer von Becker. Mit dem Tatort von 2019 ließen wir den Abend ausklingen.

Gute Nacht!

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