Schweiz - 13. Juli 2022
Per pedes zur Badestelle
Die Bezeichnung Ruhetag resultierte aus den nicht vorhandenen Höhenmetern auf der geplanten Wanderroute, die circa 10 Kilometer lang war. Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir hinunter nach Meiringen, stellten die Autos ins Parkhaus am Bahnhof, wo wir für sechs Schweizer Franken bis 20.00 Uhr parken durften. Nach 100 Metern auf dem Weg zur Aare bemerkte ich, das fehlende Handy. Das geht gar nicht. Also noch mal schnell zurück und auch gleich noch eine Decke zum Baden einstecken. Als ich die Truppe wieder eingeholt hatte, fragte Heidi gerade, ob jemand an die Touristcard-Bögen gedacht hätte. Nein? Also nochmal zurück zum Gefährt. Diesmal begleitete mich Heidi. Jetzt hatten wir endlich alles zusammen.

- Auf zum Gipfel
Der Rest der Wandergruppe wartete an einem schattigen Flecken auf uns. Nun konnte es losgehen. Durch eine Einfamilienhaussiedlung gelangten wir an die Aare. Sie war gut gefüllt und mindestens doppelt so schnell wie wir unterwegs. In der Touristeninformation hatte die Informantin den Weg an der Aare ausgiebig wegen der Bademöglichkeit am Hüsenbacher Baggersee auf halber Strecke und der kostenfreien Rückfahrt von Brienzwiler gelobt. Warum die Gute nicht über die Sperrung zwischen Hausen- und Funtenenstraße bescheid wußte, bleibt rätselhaft. Wir richteten uns trotzdem nach ihren Vorschlägen. In der Nähe des Baggersees erfuhren wir dann, daß seit Juni die Vorarbeiten für die Bahnstreckenerneuerung ab Oktober laufen. Zur Zeit werden Baustraßen gebaut. Wir behinderten die Bauarbeiter nicht und sie ignoriert uns ebenso. So war allen geholfen.
- Ist das Yoga?________________Schön gelegen______________Unsere Liegewiese
Wir fanden eine unbesetzte Badestelle, an der wir uns nach einer guten Stunde wandern niederließen. Das war Wasser

Unser Genießer dieses kleinen Gewässers
war warm und klar. Das gefiel auch diversen blutsaugenden Insekten. Am Ende waren wir alle trotz Sprayeinsatzes mit Stichen versehen worden. Um 16.30 Uhr
hatten wir genug gebadet und Insekten den Fortbestand gesichert. Wir hatten ausreichend Zeit, den Zug um 17.58 Uhr zu erreichen.
Wir kamen an der Schießanlage Hirse, an einer ehemals bahnversorgten militärischen Anlage und einer Brücke vorbei. Den Meiringer Flugplatz auf der anderen Seite des Flusses haben wir glatt übersehen. Am Bahnhof angekommen belohnten wir uns mit Eis am Stiel. Nur Moritz bekam eine Tüte, die läßt sich besser fassen. Die Fahrt zurück nach Meiringen dauerte keine 10 Minuten, ist halt nur eine Station. Schon um 18.15 Uhr holten wir die Autos aus der Tiefgarage und begaben uns auf die Heimfahrt.
Li sollte mit dem Zug um 20.03 Uhr in Brünig eintreffen. Und die Pizza, die heute die Jugend zum Abendessen bereiten würde, sollte ja dann zu Lis Eintreffen auch fertig sein. Ich wollte mit Maximilian hinunter zum Bahnhof fahren, um Li gebührend mit einem Glas Schierker Feuerstein zu begrüßen. Dann meldete sich Li, daß sein Zug wegen Stromausfalls zwanzig Minuten vor der Ankunft liegen geblieben sei. Wir bräuchten ihn aber dort nicht auflesen, weil schon ein Bus eingesetzt werden. Zu unserer Überraschung betrug die Verspätung am Ende gerade einmal drei Minuten. Unglaublich, wie hier in der Schweiz Mit unvorhergesehenen Ereignissen umgegangen wird.
- Ausspann_______________________Beliebter Ort_________________Auf der Terrasse
Als wir im Chalet Panorama einfuhren, waren die zwei Pizzen fast fertig. Li konnte seine mitgebrachte Sprünglitorte und -schokokuchen vorstellen. Die Himbeertorte war ein Bild von einem Verführungsgrund. Die jugendlichen Kochkünste überzeugten, wenn auch spät (21.15 Uhr). Dann war aber nur noch Platz für Lis Schokoleckereien.
Heute klang der Abend auf der umgeräumt den Terrasse aus. Hier ist viel mehr Platz für die rustikalen Möbel. Nur Alex gefiel die
Ameisenstraße
Fleißige Tierchen
zum im Hauklotz befindlichen Domizil nicht. Macht nix.
Guat Nacht!



