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Bonndorf

Sonnabend
16. Juli 2022

 
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_____Bonndorf

Abreise und auch Umzug

Als ich um 6.30 Uhr aufwachte, nutzte ich das, um sofort meine Mor­gen­toilette zu erledigen. Ute und Heidi wurden liebevoll von mir geweckt, womit der Tag ja schon mal gut in die Puschen kam. Die Bröt­chen bereiten sich im Backofen auf ihr letztes Stündlein vor und ich den Frühstückstisch, während die Jugend sich bei Kaffee und Zigaretten für das Einräumen des Geschirrspülers wappneten. Das Vorbereiten der Reise bestimmte die Frühstücksaktivitäten - zum einen das Beruhigen des aktuellen Hungergefühls und zum an­de­ren die Belegung von Broten und Brötchen zur Verhinderung des potentiellen, zu­künftigen Hungers. Bis auf eine Palette Bier, das niemandem wirklich schmeckte, wurden die nicht mehr hier benötigten Lebensmittel auf alle verteilt und in die Autos verpackt. Die Fuhre nach Langen reichen war echt sehenswert. Wie Alex die anderen vier Passagiere inklusive Gepäck und Verpflegung in den Corsa bekam, war absolut beeindruckend. Nach mehreren Abschluss Kontrollgängen waren wir es zufrieden und verluden die Rest­müll­säcke, Glas- und Aluabfall in unser Auto, denn da war am meisten Platz.

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Aufwiedersehen Chalet Panorama

Um 9.45 Uhr verließen wir unser tolles Chalet Panorama. Bei der Müllentsorgung halfen uns Maximilian, Li und Florian und dann fuhren wir noch ziemlich lange miteinander in Richtung Zürich. Irgendwann trennten sich unsere Straßen und wir fuhren nach Schaff­hausen, dem Rheinfall einen Premierenbesuch zu erstatten. Das Naturschauspiel gefiel uns ausgezeichnet. Eine halbe Stunde genügte trotzdem, einen ersten Eindruck zu erhaschen und festzuhalten. Bonndorf war nicht mehr weit. Während eines kurzen Stops zur Auf­bes­serung der Tee- und Vitaminvorräte rief ich unseren Vermieter an, ob wir schon jetzt anreisen dürften.

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Sichere Burganlage
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Die Boote in der Gischt

Kein Problem, er sei anwesend. So fuhren wir um 13.30 Uhr bei unserer neuen Unterkunft vor. Der sehr zuvorkommende Herr Rogg zeigte uns unser Reich inklusive Garage und exklusive funktionierender Küchenlampe. Aber Heidi hat ja ihre Stirnlampe dabei. Anson­sten ist alles funktional und rustikal.

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Unser neues Domizil_____________Bank am Weiher____________Und der Blick von dort

Nach einer angemessenen Ruhepause gingen wir zu Fuß in die ungefähr anderthalb Kilo­me­ter entfernte City, fotografierten die Fassade des Hotels Möhringer, das Gisela und Juliane früher schon frequentiert hatten. Es lag sowieso auf unserem Weg zum Restau­rant Schnitzer, das Heidi herausgesucht hatte. Vor allem der Biergarten sagte uns zu, zumal oben erwähntes Hotel laut Aushang wegen Corona abends keine Fremdgäste bedien­te. Die sehr netten Kellnerinnen sorgten schnell und aufmerksam für das Stillen unseres Durstes. Die Karte ist knapp aber zu Recht der frischen Zubereitung geschuldet. Heidi war mit ihren drei Maultaschen genauso zufrieden, wie ich mit meinem Geschnet­zelten samt Knöpfli. Satt und zufrieden spazierten wir heim.

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Hotel Möhring________________Schloß Bonndorf____________Im Biergarten

Und siehe da, mit dem ZDF sahen wir besser und zwar die zweite Halbzeit der Fuß­ball­damen gegen Finnland. Erneut souverän 3:0 gewonnen. Bei neun Punkten aus drei Spielen bei neun zu null Toren - Kompliment. Da kann man nur gut schlafen.


P.S.: Herr Rogg hatte uns über die heute stattfindende Feier des TuS Bonndorf anläßlich des 150. Gründungsjubiläums informiert. Der Sportplatz ist ziemlich nahe unseres Quar­tiers. Das Fest störte den Schlaf bei geschlossenem Fenster nicht und um 2.00 Uhr war eh Schluß.

Gute Nacht!

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