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Chexbres

Sonntag
26. August 2018

 
|Übersicht|

Erste Weinwanderung

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________Chexbres
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Die Sicht beim Frühstück
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Da ist die Uhr drin

Der Frühstücks­raum hatte uns schon im Prospekt be­eindruckt. Wir hat­ten zwar kein Frühstück mit­ge­bucht, konn­ten aber auch ein klei­nes einfach bestel­len, was Croissant und Café bedeu­te­te. Jedenfalls saßen wir bei einem sehr schönen Blick über den Genfer See zu­sam­men. Heidi hatte schon gestern ihr erstes Cou­vert, die Tour de Suisse betreffend, er­hal­ten. Heute gab's das zweite, wie es wohl jeden Tag ein weiteres geben würde. Nur heute war noch ein Schäch­tel­chen mit einer weißen Wan­der­uhr von Swatch dabei. Wahn­sinn! Li bestand darauf, daß Heidi sie zu allen Wanderungen zu tra­gen hät­te.



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Blick nach Osten_____________Blick auf uns_______________Blick nach Westen

Heute würden wir das Weinbaugebiet am Lac Lémann besuchen. Mit dem Auto fuhren wir bis zum Bahnhof von Chexbres, wo wir Glück hatten, daß unmittelbar nach Abfahren des vollbesetzten Parkplatzes doch wirklich ein Auto ausgeparkt wurde. Durch den hübschen Ort und die sich anschließenden Wein­ber­ge wanderten wir in Richtung des berühmten, Michelin-verzeichneten Restaurants „Au­berge de l'Onde” nach St. Saphorin. Dort war für uns ein Tisch reserviert. Und das Mit­tag­essen wurde zu einem Hochgenuß mit sehr wohl­schmeckenden Weinen zu den ex­qui­siten Speisen, wie Filet de Perche, Maximilians Stu­ben­küken oder Lis Bœuf fumé Tartare. Es war alles ein Gedicht und wurde durch die super­nette Bedienung passend begleitet.

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Ankunft in St. Saphorin___Torbögen überall_______________Und viele Blumen

Anschließend schauten wir uns ersteinmal den malerischen Weinbauernort an, bevor wir uns auf den Rückweg nach Chexbres begaben. Immer an den Weinstöcken aller Couleur entlang und im Hintergrund grüßte der See, bis wir wieder an unserem Ausgangspunkt eintrafen.

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Rivaz______________________Ein typisches Tor____________Ein Weingut

Als nächstes stand der Besuch des Château de Chillon auf der uns unbekannten Agenda. Auf dem Weg dorthin mussten wir uns am Bahnhof von Veyvey von Li20180826_110407.jpg
Komm gut heim!
ver­ab­schie­den, denn für ihn beginnt am Montag die neue Arbeitswoche. Wir kamen also, das Nord­ufer ent­lang­fahrend, von Westen auf das beeindruckende Château zu.

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Genial gelegen______________Beeindruckende Anlage_______Unsere Führerin

Ja, es sieht toll aus. „Wollen wir hier halten?” „Ist eigentlich so eingeplant.” „Spitze!” Im ersten Burghof hatten wir das Glück, in die englischsprachige, kostenlose Führung zu ge­ra­ten. Die Schwyzdütsche sprach ein sehr gut verständliches Englisch und inhaltlich führte sie uns die 50 Minuten sehr gut organisiert durch diese Sehenswürdigkeit. Volle Punktzahl!

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Auf dem Burgfried
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Geniale Aussicht

Wir frequentierten noch den Burgfried, um die Aussicht von diesem exponierten Ort aus ob ihrer Exklusivität zu überprüfen. Das eigentlich Exklu­sive ist der Blick in die Innenhöfe. Alles klar, also weiter nach Sion.


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Oberhalb Sions

Für einen weiteren Chateaubesuch ka­men wir dort dann aber zu spät an. In Sion wurden die Tore bereits um 18.00 Uhr, eine halbe Stunde vor un­se­rem Ein­treffen, geschlossen. Da wir diese Planvariante nicht kannten, fehlte uns auch nichts. Ein Chateau pro Tag genügt dicke. Und es hatte den Vorteil, daß wir uns umgehend ums Abend essen kümmern konn­ten. Ob­wohl wir eigentlich erst einmal unse­ren Durst löschen wollten, blieben wir im Café Udrisard (Rue du Rhône 21) hän­gen, weil uns die Speisekarte zusagte. Das Filet de Perche hatte ich ja schon mittags, aber das Tartar20180826_201716.jpg
Fertig abgeschmeckt
stach mir ins Auge. Da auch alle anderen Fami­lien­mitglieder etwas Attraktives entdeckten, aßen wir hier vor dem Re­stau­rant, obwohl uns ein Tisch im „Saal” angeboten wurde. Und ich durfte die An­rich­tung des Tartare sogar vor­kosten. Hier wird es halt vollinhaltlich vorbereitet, sprich gemischt. Es schmeckte mir auf Anhieb. Heidis gefüllte Nudeln20180826_201708.jpg
Falsche Füllung
entäuschten sie leider, da diese nicht das erhoffte Ziegen­fleisch sondern ein anderes Ziegenprodukt enthielten. Die Jungs waren es mit Roastbeaf20180826_201656.jpg
Sowas von zart!
bzw. Beafsteak20180826_201743.jpg
Das ist Qualität
zufrieden. Worüber sich alle amüsierten, war das Miß­ver­ständnis mit den 3/8-Liter Weinflaschen. Wir hatten für Heidi und für mich je ein Fläschli bestellt und der Wirt meinte mit seiner wohlklingenden Stimme, daß wir sie auch austrinken müßten oder so. Und es hieße nicht 3/8 Liter sondern 3.8??? Jedenfalls war es weniger als ein halber Liter. Aha. Alles in allem waren wir sehr zufrieden.

Was morgen passieren würde, war nicht herauszubekommen und so ließen wir uns in Vor­freu­de auf den morgigen Montag ins Bett fallen. Jeder Tag ist pickepacke voll mit den schön­sten Eindrücken. Wirklich ein phantastisches Geschenk!

Gutes Nächtli!

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