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2. Urlaubstag

Mittwoch
4. Juli 1990

 
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Unsere erste Wanderung

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Ein schöner Wasserfall

Den Dorfkonsum haben wir auf Anhieb gefunden. Es gibt keine Brötchen und keinerlei Butter. Aber das Wichtigste – die Flüssignahrung – ist ausreichend am Lager. Interessant ist das Erraten des jeweiligen Büch­seninhaltes. Wir hatten bis jetzt viel Glück dabei, so daß wir außer Kaffeesahne (Kuh) sogar Geflü­gel­leberpastete (Huhn) zum Frühstück genießen konn­ten. Danach ging's auf in die Berge. Indem wir einer kleinen Gruppe unauffällig folgten, gelangte wir nach ca. 15 Minuten an die Station der Tatrabahn. Prompt fuhr diese uns vor der Nase davon. So hatten wir genügend Zeit, den Fahrplan zu studieren und zu notieren. Bezahlt wird in der Bahn. In Stary Smokovec tröp­felte es etwas, so daß wir erst einmal unter dem Sonnenschirm einer Bar Schutz und Imbiß suchten. Unser Tatra-Buch in Kombination mit unserer Wan­der­karte leistet uns gute Dienste beim Auffinden der wichtigsten Hotels und Gaststätten aber natürlich auch der Standseilbahn, die ihren Namen wahrscheinlich den vielen stehenden Fahr­gästen verdankt.


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Der Touristenführer
ISBN 80-7096-027-2
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Die Wanderkarte

Auch auf dem Hrebienok liegt die Sichtweite bei 200 Metern, sodaß von einem größeren Panorama nicht die Rede sein kann. Dafür regnet es nicht mehr und der Wasserfall Studenovodske entschädigt uns schon für die ansonsten schlechte bzw. garnicht vorhandene Aussicht. Seit unserer Ankunft haben wir nämlich immer noch keinen Berg gesehen. Am Obrovski-Wasserfall, der eigentlich mehr einer schmalen Rinne gleicht, über­queren wir den Maly Studeny in Richtung Nalepkova Mapta. Die Tatramagistrale führt uns nach 2 ½ Stunden an den Skalnaté Pleso samt diverser Seilbahnen und Gaststätten.



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Hvestaren Encian

Vermutlich wegen des schlechten Wetters war die Fahrt zur Lomnicaspitze nicht möglich. Aber auch die zwanzigminütige Abfahrt nach Tatranska Lomnica gefiel den Kindern sehr. An der Tat­ra­bahn kauften wir dann Fahrkarten zu­rück nach Nova Lesna, wobei wir auch unseren Auf­enthalt nutzen wollten, Geld zu wechseln und noch einige Einkäufe zur Erweiterung des Spei­se­planes zu tätigen. Leider war die Bank nicht zu finden, so daß die Zeit im Endeffekt nur noch zum Kauf von Bananen, Aprikosen, Paprika etc. aus­reichte. Wie man sieht, ist das Angebot einwandfrei.

Wieder in Nova Lesna angekommen, wurde nur noch schnell zu Abend gegessen und ins Bett ge­fallen. Ein anstrengend schöner Tag ging zu ende.







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