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Hue

Mittwoch
20. April 2011

 
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Die junge Kaiserstadt Hue

Die Nacht haben wir im Schlafabteil unseres Zuges verbracht. Im Gegensatz zum Schlafbus habe ich traumhaft geschlafen, das gleichmäßige Rütteln hat sein Übriges getan. Morgens holen wir uns erstmal einen leckeren Kaffee von der Service-Dame, die in regelmäßigen Abständen mit ihrem Warenkorb an den Abteils vorbeikommt. Ein paar Kekse reichen zum Start in den Tag. Wir genießen den Blick aus den Fenstern auf die vorüberziehende Landschaft.

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Die verschiedenen Waschmöglichkeiten

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Die verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten

Später erkunden wir auch die anderen Klassen im Zug. Es gibt ein weniger komfortables Schlafabteil mit 6 statt wie bei uns 4 Betten, dann gepolsterte Sitze, dann tatsächlich Holzsitze und ganz am Ende einen Speisewagen. In dem gönnen wir uns das erste Bier des Tages.

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Ankunft in Hue
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Eines der Zimmer

In Hue angekommen, werden wir von Einheimischen belagert, die uns alle in irgendein anderes Hotel bringen wollen. Wir schaffen, Taxis zu organisieren. Ein paar geeignete Hotels hatten wir bereits im Vorfeld aus dem Reiseführer ausgewählt. Die Wahl fällt auf das Impression Hotel. Es liegt etwas versteckt im Hinterland, der große Pool fällt sofort ins Auge. Pro Nacht pro Doppelzimmer mit Frühstück zahlen wir unglaubliche 20 Dollar, ein Spottpreis, zumal die Zimmer extrem groß und teilweise mit Balkon ausgestattet sind.

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Mittagstafel
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Die Mopedclique

Nach einem Mittagessen im Hotel machen wir ein Schläfchen oder testen den Pool. Später machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Teils zu Fuß, teils mit im Hotel gemieteten Rollern. Hung, Flori, Max und ich sind erstmals im Stadtverkehr mit Rollern unterwegs. Hung und ich als Sozius.

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Palastgarten mit Grazien

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Der Eingangsbereich___________Arbeit ohne Ende_____________Wunderschön

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Wandelgänge

Zunächst schauen wir uns die alte Kaiserstadt an. Ein riesiges Gelände mit den alten Gebäuden und viel Grünfläche. Teilweise sind zerstörte Gebäude wieder aufgebaut, viel ist auch noch als Baustelle zu erkennen.

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Endlich am Meer

Die Jugend hat noch Lust, das erstmals wieder nahe Meer zu besuchen. Wir fahren durch die Stadt. Ich kann nur sagen, Hut ab, wie Max und Flori das gemacht haben. Mir wird hinten schon teilweise Angst und Bange in dem Gewusel. Am schlimmsten ist die (eigentlich unbeabsichtigte weil falsch abgebogen) Überquerung einer Roller­brücke. Diese besteht aus Metall und hat schon einen ganz glattgefahrenen, rutschigen Untergrund. Ganz zu schweigen von der Enge zwischen zwei Metall­geländern. Aber es geht alles gut. Nach ca. 10km erreichen wir das Meer, inzwischen ist die Dämmerung eingebrochen. Das Wetter ist etwas frisch und wir sind nur mit den Füßen im Wasser. Bald brechen wir wieder auf, um noch den Abend in Hue zu verbringen.

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Alles gestickt
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Es wirkt dreidimensional

Nach einem Besuch bei einer Ausstellung von beeindruckenden Stickbildern suchen wir uns einen Platz in einem Restaurant und essen dort zu Abend. So langsam sind wir in einer Gegend mit vielen Bekleidungsgeschäften, die Maßge­schnei­dertes oder von der Stange mit Änderungsservice anbieten. Ich kaufe ein Sommerkleidchen, zum Maßschneider wollen wir in Hoi An gehen.

So klingt der Tag langsam aus, Morgen dürfen wir nicht zu lang schlafen, ein Bus holt uns ab und bringt uns zur nächsten Station auf unserer Reise.

Katja

Während die Mopedclique ans Meer fuhr, verließen wir die verbotene Stadt durch das stark befahrene Osttor. Nun plagte uns der Durst, doch leider waren wir in einer ewig langen Einkaufsstraße gelandet, in der es keinerlei Restaurants gibt. Erst als wir, wieder am Fluss angekommen, in das moderne, akustisch äußerst belastende Einkaufszentrum gingen, gelang es uns, unseren Durst zu stillen. Der Lärm aus diversen Lautsprechern verschiedener Geschäfte vertrieb uns sehr schnell aus dem ungemütlichen Haus. Wir überquerten den Parfümfluß über die Trang Tien Brücke. Wir hatten gehört, daß man von der Bar des Hotel Imperial einen tollen Ausblick haben soll und so beschlossen wir, das Gerücht zu überprüfen. Und tatsächlich beeindruckte das wechselnde Farbenspiel der Trang Tien Brücke samt Spiegelungen im Fluß. Und auch die Cocktails schmeckten vorzüglich. Zu Abend aßen wir in der DMZ-Bar. Die Decke des Innenraumes war über und über mit Touristenhinterlassenschaften bedeckt. Ich bin zu kurz, um uns dort hinzuzufügen.

Jost

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